31. Mai 2014

amüsantes Zeitreisenabenteuer

Invaders
von Peter Ward

Geoff hat nichts: keinen Job, keine eigene Bleibe, keine Freundin und keine Motivation. Das Einzige, was ihm Spaß macht, sind Computerspiele. Und so bewirbt er sich auch eher lustlos auf einen Job, den sein Mitbewohner und Hausherr Tim in der Zeitung entdeckt hat. Aber wie kann es sein, dass er zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, obwohl er seine Bewerbung noch in der Hand hält? Als er dann auch noch von seinem neuen Arbeitgeber in die Zeit der Dinosaurier gebeamt wird, ist für Geoff das Chaos perfekt.

"Invaders" ist das Debüt von Peter Ward und hat mich sehr gut unterhalten. Hatte ich zu Beginn noch gedacht, es handele sich um eine ernsthafte Geschichte rund ums Zeitreisen, wurde ich schon auf den ersten Seiten eines besseren belehrt.

Der Roman um Geoff ist nämlich sehr humorvoll und geizt auf der anderen Seite nicht mit Spannung und Action. Mit der Hauptfigur hat der Autor jemanden erschaffen, der nun ganz und gar nicht zum Helden taugt: faul, ohne Ehrgeiz und immer darauf bedacht, möglichst wenig zu tun. Aber ich habe Geoff schnell lieb gewonnen und habe mit ihm neugierig die Welt der Zeitreisen, Außerirdischen und der Raumfahrt erforscht. Dabei hat er immer einen witzigen oder sarkastischen Spruch auf den Lippen und scheut sich auch nicht, besonders dusslige Fragen zu stellen. So habe ich ein ums andere Mal lauthals losgelacht.

Der Stil von Peter Ward ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist leicht und locker, driftet aber nie ins Lächerliche ab. Zudem würzt er seine Geschichte mit genau der richtigen Portion Spannung, Action und Science Fiction. So wundert es auch nicht, dass ich das Buch innerhalb eines Tages gelesen habe.

Fazit: ein großartiges und amüsantes Debüt, das mich auf mehr Werke von Peter Ward hoffen lässt. Eine klare Leseempfehlung.

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