1. Juni 2014

Geht sprichtwörtlich unter die Haut

Das Skript
von Arno Strobel

Nina Hartmann denkt sich nichts dabei, als der UPS-Bote bei ihr klingelt. Schließlich wartet sie sehnsüchtig auf die Lieferung einiger Bücher. Doch das Paket enthält etwas ganz anderes: ein gespanntes Stück Haut mit Text. Die herbeigerufene Polizei nimmt das Stück mit und lässt es untersuchen. Mit Erschrecken stellt man fest, dass es sich um menschliche Haut handelt. Und das dies nicht unbedingt neu für die Ermittler ist...

"Das Skript" war mein erster Thriller von Arno Strobel und er hat mir sehr gut gefallen. Der Autor hat eine spannende Geschichte mit tollen Figuren und viel Blut erschaffen, die mich von Anfang an gebannt hat.

Der Thriller wird aus der Erzählerperspektive berichtet und das Hauptaugenmerk liegt klar auf dem Ermittlerduo Matthiessen/Erdmann. Man begleitet die beiden von Mord zu Mord, ermittelt mit ihnen, befragt Zeugen und lässt sich vom Chef piesacken. Durch den einnehmenden Stil Strobels fühlte ich mich wie ein Mitglied des Teams und habe so auch eigene Schlussfolgerungen gezogen. Und dem Autor ist was gelungen, was mittlerweile nur noch wenigen Thrillern gelingt: der Täter war mir bis zum Schluss schleierhaft. Die Enthüllung jedoch ist nachvollziehbar und nicht aus der Luft gegriffen. Toll!

Der Stil von Arno Strobel ist einfach und flüssig zu lesen. Er kostet viele Details aus und schont den Leser auch nicht mit blutigen Szenen. Dabei wird er aber in meinen Augen keinesfalls geschmacklos.

Fazit: ein sehr gelungener Thriller, der Lust auf mehr macht. Eine klare Leseempfehlung für alle Thriller-Fans.

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