1. Juni 2014

Tote Stimmen? Eher tote Stimmung!

Tote Stimmen
von Steve Mosby

In einer britischen Stadt werden Frauen entführt. Jedoch vermisst sie niemand, denn der Mörder sendet SMS und Mails über die Konten der Opfer und macht so deren Freunden vor, dass mit ihnen alles okay ist. Erst als die Frauen bereits tot sind, gibt der Täter mit einem Anruf seine Tat zu erkennen. Kann die Polizei ihn schnappen?

"Tote Stimmen" ist mein zweites Buch von Steve Mosby und es hat mich leider enttäuscht. Während ich seinen Thriller "Der 50/50- Killer" grandios fand, geht im vorliegenden Werk die Spannung einfach flöten.

Die Geschichte wird zum einen von Dave, einem Zauberer und Journalisten, aus der Ich-Perspektive, zum anderen aus der Erzählerperspektive geschildert. Diesen Mix fand ich gar nicht übel, allerdings springt der Autor so oft hin und her, dass ich bald nur noch verwirrt war.

Auch Spannung oder Stimmung mag nicht so recht aufkommen. Die Schicksale der entführten Frauen sind zwar grausam, doch erklärt sich erst knapp 100 Seiten vor Schluss, wie das Ganze zusammenhängt. Dadurch, dass auch die Ermittlungen nicht vorankommen, war mir das zu spät. Die Auflösung selbst hat mich dann auch nicht mehr vom Hocker gerissen, da sie mir zu sehr an den Haaren herbeigezogen war.

Fazit: Das kann Mosby definitiv besser. Von diesem Thriller rate ich Fans spannender Lektüre ab!

Kommentare:

  1. Liebe Denise,
    "Tote Stimmen" steht schon seit einiger Zeit in meinem Regal. Leider kam ich noch nicht dazu das Buch zu lesen. Vielleicht sollte das mein Vorsatz für 2015 werden...Ich hoffe wirklich, dass ich bis zum Sommer dazu kommen werde.
    Mal sehen, wie das Buch auf mich wirkt.

    Liebe Grüße
    Oliver Steinhäuser

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    1. Hi Oliver,

      ich bin gespannt, wie dir das Buch gefällt. Ich fand ja den 50/50-Killer großartig. Vielleicht bin ich auch deshalb so enttäuscht gewesen?!

      LG
      Denise

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