Donnerstag, 12. März 2015

Die wahrhaft menschliche Qualität besteht nicht aus Intelligenz, sondern aus Phantasie

Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll.
Heute hat die Welt einen der fantasievollsten Autoren verloren. Terry Pratchett ist verstorben.

Als ich die Nachricht am frühen Abend gelesen habe, ist etwas in mir zerbrochen. Bisher ging mir der Tod eines Autoren nie wirklich nahe. Auch, weil an den meisten nicht mein Herz hing. Bei Terry Pratchett ist das anders.

Dieser Mann hat mich, als ich 17 Jahre alt war, wieder zum Lesen gebracht. Mit "Gevatter Tod" hat er mir die Tür zu einer scheibenartigen, aber keinesfalls flachen Welt geöffnet. Habe ich davor kaum und selten gelesen, war ich nach meinem Trip mit TOD und Mort dermaßen angefixt, dass ich unbedingt mehr lesen wollte. Viel mehr. Und so sieht auch meine Sammlung aus:





Und nun sitze ich hier, fassungslos und traurig, und würde so gern große Worte schreiben auf den Mann, der mich lehrte, Sympathie für TOD zu empfinden; der mir zeigte, dass Zauberer auch nur Menschen sind und der bewies, dass der Spruch "Mögest du in interessanten Zeiten leben!" selten etwas Positives bedeutet.

Auch wenn ich sonst nie um Worte verlegen bin, heute bin ich einfach sprachlos. Daher kann ich nur eins sagen:

Goodbye Terry! Ich werde dich vermissen und hoffe, dass TOD dich wenigstens auf Binky reiten ließ, als er dich geholt hat.

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