Dienstag, 12. Mai 2015

Kindle-Light-Dinner von Amazon Publishing

Oder: wir sind dann mal im Dark-Room


Kurz bevor es für mich zur LLC nach Berlin ging, flatterte digital eine Einladung zum Kindle-Light-Dinner in mein Postfach. Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich daheim als Amazon-Außenlager fungiere und mir somit dieses Event nicht entgehen lassen konnte. Auch wenn ich dafür meine Reiseplanung einmal über den Haufen geworfen habe. Aber hey, wenn Amazon ruft, springe ich mit Vergnügen.



Und ich habe es nicht bereut. Schon das gewählte Ambiente war toll. Denn wir wurden in eine kleine Bar im Szenebezirk Prenzlauer Berg geladen. Statt schnödem Buffett gab es Kellner, die um uns herumgewuselt sind. Und es gab auch direkt eine Überraschung: denn obwohl 4 Autorinnen genannt waren, erblickte ich 3 Autorinnen und einen Mann. Bitte?? Ein Mann?? Wo kam der denn her und was wollte er hier? Tja, meine Lieben, darf ich vorstellen:

Das ist Ina Straubing alias Alexander Pohl. Ja, ich hab auch überrascht geguckt (und nicht ganz so bescheuert wie auf dem Foto). Und dezent wie ich bin, habe ich den guten Mann direkt mit Fragen überfallen. Daraus entspann sich auch ein feines Gespräch zum Thema Pseudonyme und Co.

Nach der Begrüßung durch Amazon wurden wir in den Keller gebeten oder, wie es eine Gastgeberin ausdrückte, in den Dark-Room. Der erste Lacher des Abends und es sollten noch viel mehr folgen.

Ina alias Alex las als erstes aus seinem Roman "Die Liebe ist ein Trampeltier". Es war herrlich und man merkte an so mancher Stelle, dass der gute Mann bisher im Thriller-Genre unterwegs war.

Als Zweites las ein mittlerweile mehr als bekanntes Gesicht aus dem Romance-Bereich: Stefanie Ross. Sie hatte ihren Thriller "Nemesis" dabei und las daraus eine der wenigen romantischen Stellen. Auch hier war mir bald klar: ja, das Buch will ich lesen.

Eine kleine Pause und ein paar Snacks später ging es mit einer englisch sprachigen Autorin weiter: Connie Brockway gab sich die Ehre und las aus ihrem neusten, bisher noch nicht übersetzten Roman. Auch wenn ich nicht alles verstand, klang die gesamte Geschichte hochinteressant.

Und dann kam die Dame mit dem größten Lampenfieber dran: Katja Piel. Die Autorin las aus ihrem neusten Jugendbuch und machte aus ihrer Lesung ein Event. Es wurde gebrüllt, geflüstert, gestikuliert und viel gelacht. Ich war froh, dass Katja vor lauter Action nicht direkt aus dem Sessel gefallen ist.

Die Lesungen gingen viel zu schnell vorbei. Doch das Tolle: beim Flying Buffett konnten und durften wir allen Autorinnen und dem Autor Löcher in den Bauch fragen. Dabei habe ich bemerkt, dass auch Autoren einen Heidenrespekt vor ihren Lesern habe, sich über jede Stimme freuen, die sie zu ihrem Buch hören und auch selbst so manche Rezension nicht nachvollziehen können. Alles in allem also doch normale Menschen. Glück gehabt!

Zum Abschluss möchte ich Euch noch zwei zauberhafte Schnappschüsse zeigen. Zum Einen wären da Katja und ich. Wir beide lagen auf einer Wellenlänge und hatten so viel Spaß!

Zum Anderen wurde ich bei einer intensiven Diskussion mit Ina/Alex abgelichtet.

Was bleibt von dem Abend zu sagen? Bitte mehr davon! Ich habe mich sehr wohlgefühlt, tolle Menschen kennengelernt und war traurig, als es Zeit war zu gehen.

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