2. März 2016

Was ist los in der Taunton Street?

Taunton Street
von Georg Bruckmann


Eine Hörprobe findet Ihr hier

Daniel zieht mit seiner Familie zurück nach Neu-England. Er will seinem Sohn und seiner Frau ein ruhiges und beschauliches Leben ermöglichen. Und wo ginge das besser als in der Nähe eines Waldes, in dem Ruhe und Zuversicht herrscht. Dachte Daniel zumindest, bis er eines Tages ein getötetes Reh auf seinem Wagen findet...

"Taunton Street" ist ein Kurzhorror aus der Feder und dem Mund von Georg Bruckmann. Ich habe die Geschichte während Büroarbeiten gehört und war vollkommen fasziniert.

Der Autor wirft einen mitten in die Handlung und baut zu Beginn eine beschauliche Idylle auf. Alles ist friedlich, harmonisch, ja geradezu ekelhaft toll. Ich habe sofort einen Draht zu Daniel Masterson und seiner Familie gefunden. Auch die Umgebung Neu-Englands ist von Georg Bruckmann wundervoll und beschaulich beschrieben.

Umso härter war für mich der Nackenschlag, als mir langsam klar wurde, wohin die Geschichte steuert. Ich war beim Hören erschrocken. Und zum Ende hin auch leicht enttäuscht. Nicht über den Ausgang, sondern über die Kürze. Denn die Story bietet so viel Potenzial, dass der Autor hier locker 2 oder mehr Stunden hätte erzählen können. So bleibt es eine kleine feine, aber für mich zu kurze Horrorgeschichte.

Fazit: Kurzhorror für zwischendurch. Hörenswert!

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