Samstag, 14. Mai 2016

Von Spandau bis Nottingham - Ein Abend mit Vincent Kliesch


Hallo Ihr Lieben,

endlich war es wieder mal soweit: ich war auf einer Lesung. Diesmal durfte ich Vincent Kliesch lauschen. Wie es mir bei der vertrauten Veranstaltung bei Bücher am Nonnendamm gefallen hat, erfahrt ihr hier...
Eine Lesung in einer Buchhandlung. Besser könnte man es nicht treffen. Hinzu kommt, dass die "Bücher am Nonnendamm" - Handlung direkt mit der Mischung aus Kompetenz und Schnuckligkeit bestochen hat. Denn zur Lesung waren gerade mal 40 Leute zugelassen. Gut, dass ich reserviert hatte.

Während draußen sich der Abend über die Stadt legte, trat drinnen Vincent Kliesch vor sein Publikum. Naja trat....er lief schnurstracks zu seinem Stuhl, setzte sich und grinste breit. Von Nervosität keine Spur. Gut, der Mann ist neben seiner Schriftstellertätigkeit auch noch Moderator im Filmpark Babelsberg, da wäre Lampenfieber mehr als schlecht.


Nach der Vorstellung durch den Inhaber legte der Autor direkt los. Und schon da merkte ich: der Mann kann nicht nur schreiben. Vincent erzählte mit Händen und Füßen, lachte und berichtete über seine Ideenfindung. Dass es dabei auch um bestialische Morde geht, konnte man bei seinen charmanten Ausführungen fast ausblenden.


Doch er hat nicht nur erzählt, sondern uns auch in die Welt des Severin Bösherz mitgenommen. Den Ermittler kenne ich aus dem Auftakt zur Reihe und mich verbindet mit ihm eine Hassliebe. Bösherz ist eine Mischung aus House und Sherlock, ein Kotzbrocken  und so kongenial, dass ich ihn einfach ins Herz geschlossen habe. Vincent Kliesch startete dann auch klassisch mit dem Prolog in den Leseabend. Und der hat es in sich, denn der Ermittler wird direkt verhaftet. Warum wieso weshalb? Tja, das muss man selbst rausfinden.


Neben den Stellen, die Vincent vorlas, gab es eine Menge Informationen über das Wie und Warum seiner Werke. Zudem war es sehr erfrischend, dass sich der Autor selbst an Begebenheiten erinnert hat und dann mit einem breiten Grinsen von diesen erzählte. Herrlich!

Als ich schon dachte, dass der Schriftsteller den Abend beenden will, gab es das eigentliche Highlight. Vincent Kliesch gewährte einen Einblick in eines seiner frühen Werke. Seiner SEHR frühen Werke, denn er las und kommentierte eine Horrorgeschichte, die er mit 12 Jahren schrieb.


Insgesamt war die Lesung sehr kurzweilig und spannend. Ich habe gelacht, mich leicht geekelt (ja so eine drapierte Leiche in der einen Szene ist nicht jedermanns Sache) und wusste am Ende, dass ich mit Severin Bösherz im Gepäck nach Hause gehe.


Doch auch die Bücher am Nonnendamm warteten noch mit einer Überraschung auf: der Inhaber lud nämlich zu einer besonderen Veranstaltung im Juni ein. Im Laden wird er mit seinen Mitarbeitern und Unterstützung der Autorin Zoe Beck den Kunden das Thema ebook näher bringen. Man sieht, hier klappt die Zusammenführung von digitaler und analoger Welt. Wer mehr Informationen möchte, sollte sich auf der Homepage umschauen.

Ich fand den Abend mehr als gelungen und freue mich schon auf die Stunden, die ich mit Bösherz ermitteln kann.

Eure Denise

Kommentare:

  1. Das hört sich nach einem richtig tollen Abend an! Cool!
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Hi Martina,
      dankeschön :) Das war es auch :)
      LG
      Denise

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  2. Ich war auch da und kann Deinen Beitrag hier nur unterschreiben - top Veranstaltung :-)

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    1. Hi :)
      Da gebe ich dir vollkommen recht :)

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