21. März 2018

Der Tod eines Popstars






Titel: Die Buße
Autor: Meg Gardiner
Übersetzer: Friedrich Mader
Reihe: Jo Beckett
Band: 3
Verlag: Heyne
Seiten: 512
ISBN: 978-3641039523








Es sollte ihr größter Auftritt werden, doch es wurde ihr Tod. Tasia MacFarland stirbt während eines Auftrittes durch eine abgefeuerte Kugel. War es Selbstmord? Ein verunglückter Stunt? Mord? Die forensische Psychologin Jo Beckett wird hinzugezogen und findet sich bald in einem Strudel aus Krankheit, Verrat und Verschwörungen wieder. Wer profitiert von Tasias Tod? Und wer ist hinter Jo her?

"Die Buße" ist der 3. Fall für Jo Beckett und hat mich komplett überzeugt. Meg Gardiner nimmt ihre Leser mit auf eine Reise in das Popgeschäft, lässt sie auf Verschwörungstheorien treffen und zeigt deutlich, dass auch in den USA die extrem Rechten ein großes Problem darstellen.

Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man großteilig Dr. Beckett und ihren Ermittlungen um den Tod von Tasia MacFarland. Kapitelweise lernt man aber auch die Extremisten kennen und bekommt kurze Einblicke in ihre Pläne. Diese Mischung hat mich sofort angezogen. Denn Meg Gardiner versteht es sehr gut, mit Cliffhangern die Aufmerksamkeit ihrer Leser hoch zu halten.

Ich kenne die ersten beiden Fälle von Jo Beckett, allerdings sind deren Lektüren schon Jahre her. Jedoch ist es nicht notwendig, die Vorgeschichte der forensischen Psychologin in- und auswendig zu kennen. So kann man auch als Neuling getrost mitten in der Reihe einsteigen. Das finde ich sehr gut.

Dr. Jo Beckett war mir von Beginn an sympathisch. Sie wirkt bodenständig, schlagfertig, aber nicht übertrieben kämpferisch. Die Autorin gewährt immer mal wieder Einblicke in das Privatleben der Psychologin. Das Hauptaugenmerk bleibt aber auf den Fall gerichtet, was mir sehr gut gefallen hat. Die Handlungen der Figuren wirken realitätsnah und sind nachvollziehbar. Klasse!

Die Story an sich ist von Beginn an spannend und zieht den Leser sofort in seinen Bann. Kapitel um Kapitel ermittelt man mit Jo Beckett, der Polizei und erkennt langsam, dass der Tod der Sängerin mehr ist als nur ein Mord. Obwohl die Auflösung stark nach Hollywood schmeckt, hat mir das Finale sehr gut gefallen. Es war passend zum gesamten Thriller und alle offenen Fragen wurden geklärt.

Der Stil von Meg Gardiner ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise ist direkt, schnörkellos und mitreißend. Toll!

Fazit: Ein rasanter Thriller in der Popwelt. Ich kann ihn sehr empfehlen.



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