11. März 2018

Ein junger Polizist, ein blutiges Verbrechen






Titel: Der Teufel von New York
Autor: Lyndsay Faye
Übersetzer: Michaela Meßner
Reihe: Timothy Wilde
Band: 1
Verlag: dtv
Seiten: 480
ISBN: 978-3423216111








New York, 1845: Timothy Wilde wird durch Zufall zu einem der ersten Polizisten New Yorks. Mehr aus Pflichtgefühl denn aus wirklicher Überzeugung geht er seinem neuen Job nach, bis ihm ein junges Mädchen in die Arme läuft. Die Kleine trägt nur ein Nachthemd und dieses ist blutbesudelt. Woher kommt das Blut? Wer hat dem Mädchen das angetan?

"Der Teufel von New York" war mein erster Roman von Lyndsay Faye und wird auch mein letzter gewesen sein. Der Auftakt zur Timothy-Wilde-Trilogie hatte mich aufgrund seines Klappentextes angezogen. Leider konnte mich das Buch nicht gefangen nehmen.

Die Geschichte wird von Timothy Wilde selbst erzählt. Der junge Mann, der selbst aus ärmlichen Verhältnissen stammt, rutscht über die Kontakte seines älteren Bruders in die Polizeiarbeit hinein. Und genau so versieht er seine Tätigkeit: Pflichtbewusst, aber nicht enthusiastisch. Beim Lesen merkte ich deutlich, wie wenig Spaß der Polizist an seiner Arbeit hat. Jedoch erzählt Wilde auf so sympathische und leicht witzige Weise, dass ich ihm sein fehlendes Engagement nicht übel nehmen konnte.

So gern ich Wilde hatte, so wenig überzeugte mich die Story. Zwar beschreibt Lyndsay Faye sehr authentisch ein altes New York und lässt die Zeit des 19. Jahrhunderts aufleben. Jedoch fehlte mir der Funken, der meine Begeisterung entfachen konnte. Immer wieder nahm ich den Roman in die Hand, las ein paar Seiten und konnte mich doch nicht festlesen. Daher legte ich das Buch nach gut einem Viertel beiseite.

Fazit: Für Liebhaber historischer Romane mit Krimianteil bestimmt was. Mich konnte es nicht begeistern.



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Kommentare:

  1. Mir erging es damals ähnlich. Mehrfach wurde gesagt: Les, das wird was für dich sein! und der Klappentext klang auch wirklich gut. Das Feeling kam auch rüber, nur irgendwie bin ich nicht ganz warm mit dem Buch geworden.
    Kann mich noch erinnern, dass nicht alles glaubhaft wirkte und etwas zu überladen in gewissen Momenten. (ist schon was her)

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    1. Hi Kaisu,

      Du hast meine Gedanken beim Lesen toll in Worte gefasst. Ich hatte es mir damals auch wegen der begeisterten Stimmen und des Klappentextes gekauft. Leider sprang der Funke nicht über.

      Lg Denise

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