6. April 2018

Die Menschheit zerstört sich selbst







Titel: Projekt Chimera
Autor: James Rollins
Übersetzer: Nobert Stöbe
Reihe: Sigma Force
Band: 10
Verlag: Blanvalet
Seiten: 576
ISBN: 978-3734105111







In der Nähe des Mono Lake, Kalifornien, explodiert eine militärische Forschungsstation. Der letzte Funkspruch macht wenig Hoffnung "Tötet uns alle". Was ist dort passiert? Woran wurde geforscht? Schnell wird den Experten der Sigma Force klar: Die Wissenschaftler haben etwas freigesetzt, was die Welt zerstören kann. Und der Mann, der das Ganze stoppen könnte, wurde entführt...

"Projekt Chimera" ist bereits der 10. Band der Sigma-Force-Reihe und hat mich wieder mal begeistert. James Rollins führt wie kein Zweiter Wissenschaft, Action und Spannung zusammen und zeigt mit seinem neusten Werk, wohin unkontrollierte Forschung führen kann.

Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man den Ermittlungen der Sigma Force und bereist mit ihnen die verschiedensten Winkel der Welt. Kapitelweise springt man über den Globus, muss sich immer wieder auf andere, bekannte Agenten einstellen und dabei auch noch im Hinterkopf behalten, welches große Ziel verfolgt wird. Was auf den ersten Blick verwirrend anmutet, bereitete mir sehr großen Lesespaß. James Rollins versteht es sehr gut, seine verschiedenen Erzählstränge zusammenzuführen ohne seine Leser zu überfordern. Grandios!

Generelles Vorwissen ist für die Lektüre nicht notwendig. Zwar flechtet der Autor immer wieder private Details seiner Agenten in die Geschichte ein, generell kann man aber alle Bände unabhängig voneinander lesen. Für mich persönlich ist es wunderbar zu erleben, wie sich einzelne Sigma-Force-Agenten weiterentwickeln. Ich fand mich sofort in den Verflechtungen zurecht und sprang kopfüber ins Geschehen.

Die Story ist spannungsgeladen und actionreich. Jedoch sollte eine gewisse Vorliebe für wissenschaftliche Details vorhanden sein, da James Rollins kapitelweise stark auf solche Zusammenhänge eingeht. Für mich war das ein zusätzlicher Spannungsbogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Je näher das Finale kam, desto schneller las ich. Und es passte perfekt.

Der Stil des Autors ist leicht und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist auf den Punkt genau, detailreich, wo es sein muss und mitreißend. Klasse!

Fazit: Ein weiterer, gelungener Fall für die Sigma Force. Ich kann das Buch nur empfehlen!



Neugierig geworden? Eine Leseprobe findet Ihr hier

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